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Jandia - Ort auf Fuerteventura


Fuerteventura ist eine Insel, die ganzjährig viele Besucher anzieht. Doch obwohl es sich bei Fuerteventura immerhin um die zweitgrößte der kanarischen Inseln handelt, ist sie dennoch sehr dünn besiedelt. So konzentriert sich auch der Tourismus auf wenige Orte auf Fuerteventura. Der größte Ferienort im Süden der Insel ist Jandia.

Eigentlich handelt es sich bei Jandia um eine Halbinsel, die sich am südlichsten Zipfel von Fuerteventura befindet. Das gesamte Gebiet dieser Insel ist als Naturschutz-Gebiet ausgewiesen. Wenn man jedoch im Allgemeinen von Jandia redet, dann ist meist von dem Ferienort Jandia die Rede.

 

In den Reisekatalogen findet man auch oft die Bezeichnung Jandia Playa. Auch hiermit ist meist der Ferienort Jandia gemeint. Jandia hat sich – ausgehend vom angrenzenden, ehemaligen Fischerdorf Morro Jable – entwickelt. Weil das recht kleine Fischerdörfchen nicht genügend Platz geboten hat, um die ganzen Urlauber zu beherbergen, wurden gut 2 Kilometer außerhalb von Morro Jable die ersten Hotels und Appartementkomplexe gebaut.

 

 

 

Glücklicherweise wurde die Insel nicht mit klotzigen Hotelbunkern verschandelt. Es wurde darauf geachtet, dass sich die Ferienunterkünfte harmonisch in die Umgebung einfügen und das ist den Bauherren auch überwiegend hervorragend gelungen.

 

Wer von der Hotelanlage an den Strand möchte, der muss die vielbefahrene Durchgangsstraße überqueren und hat – je nach Lage der Unterkunft – teilweise einen etwas weiteren Weg zum Strand. Allerdings entschädigen die wunderschönen Strände auch für einen etwas weiteren Marsch. Der große Reiz von Jandia liegt zweifelsohne in den kilometerlangen, feinsandigen, goldgelben Stränden.

 

Diese Strände erstrecken sich rund 28 Kilometer in Richtung Norden der Insel und reichen bis zur Costa Calma – einem weiteren größeren Ferienort auf Fuerteventura.

Es sind die endlos langen Strände, die Jandia zu einem so beliebten Urlaubsort machen. Selbst, wenn die angrenzenden Hotels ausgebucht sind, so findet man an diesen Stränden immer noch ein relativ freies Plätzchen. Je weiter man den Stränden folgt, desto menschenleerer wird es. In Jandia kommen Wassersportler und Strandurlauber gleichermaßen auf ihre Kosten.

 

Die Strände reichen weit ins Wasser und fallen sehr flach ab. Nicht nur Erwachsenen oder ungeübten Schwimmern dürften die flach abfallenden Strände sehr gelegen kommen, sondern auch Familien mit kleinen Kindern können die Kleinen – natürlich unter Aufsicht – beruhigt am Strand spielen lassen, ohne ständig auf der Hut zu sein. Für Wind- und Kitesurfer ist hier ebenfalls ein hervorragendes Surfrevier.

 

Vor allem ungeübte Surfer oder jene, die das Surfen erlernen wollen, sind im Süden der Insel besser aufgehoben, als im Norden. Dort fallen die Strände mitunter steiler ab und eine starke Brandung oder aus dem Wasser ragende Felsen machen dieses Revier hauptsächlich für fortgeschrittene Surfer reizvoll. Auch die Unterwasserwelt bei Jandia ist äußerst sehenswert und begeistert Tauch- und Schnorchelfreunde.

Es ist nicht nötig, die gesamte Wassersportausrüstung mit in den Urlaub zu nehmen. Vor Ort gibt es viele Ferienclubs, sowie Surf- und Tauchschulen, bei denen man nicht nur das benötigte Zubehör ausleihen kann, sondern auch Unterrichtsstunden buchen kann.

 



Wer nach einem Strandtag noch Lust auf Abwechslung verspürt und sich nicht in der Hotelanlage aufhalten möchte, dem wird in Jandia einiges geboten. Es gibt kein direktes Zentrum, an dem man sich trifft. In Jandia spielt sich das Leben parallel zur Durchgangsstraße ab. Hier haben sich unzählige Geschäfte, Boutiquen und Souvenirshops angesiedelt.

 

Man findet die unterschiedlichsten Bars und Kneipen, sowie Restaurants in verschiedenen Kategorien, die sowohl einfachen touristischen Ansprüchen, als auch dem verwöhnten Gaumen genügen. Der Urlauber kann den Abend in Jandia so ausklingen lassen, wie es ihm gefällt. Sei es, mit einem Bummel über die Promenade, einem gemütlichen Essen oder einer durchtanzten Nacht in der Disco.

 

 




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