Ihr Reiseführer für Fuerteventura

Pico de la Zarza auf Fuerteventura


Fuerteventura ist wie alle anderen der kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs. Dennoch gibt es auf Fuerteventura - im Gegensatz zu La Palma, Teneriffa und Gran Canaria – nur sehr wenige Berge, deren Höhe beeindruckend erscheint.

 

Während beispielsweise Teneriffa mit dem Pico del Teide – der sich stolze 3718 Meter gen Himmel reckt - sogar den höchsten Berg Spaniens sein eigen nennen kann und auch der Pico de las Nieves auf Gran Canaria immerhin noch 1949 Meter verzeichnet, scheint die Bergwelt Fuerteventuras mit dem Pico de la Zarza und seinen 807 Metern eher eine große Hügellandschaft zu sein.

 

 

 

Dennoch gehört eine Tour auf den Pico de la Zarza zu einem der beliebtesten Ausflugsziele auf Fuerteventura. Und wer sich daran wagt, den Gipfel zu erklimmen, der wird schnell merken, dass man auf den gut 800 Metern, die man bis zum Gipfel zurücklegen muss, ordentlich ins Schwitzen geraten wird. Den Gipfel erreicht man nur zu Fuß. Der Ausblick, den man aber als Belohnung erhält, entschädigt für alle vorangegangenen Strapazen.

Den Pico de la Zarza findet man im Süden der Insel Fuerteventura. Er liegt auf der Halbinsel Jandia und ist in einigen Wanderkarten auch einfach nur als „Jandia“ verzeichnet, wohl deshalb, weil er im Jandia-Gebirge liegt. Die erste Schwierigkeit für viele ortsunkundige Urlauber besteht meist darin, den Beginn des Weges, der auf den Gipfel führt, überhaupt zu finden.

 

Aufgrund der vielen Urbanisationen, die sich in diesem Gebiet befinden, kann man leicht die Orientierung verlieren. Den richtigen Weg findet man, wenn man sich am Hotel Riu Ventura orientiert und auf den Weg achtet, der leicht oberhalb des Hotels beginnt. Ein weiterer Anhaltspunkt ist ein Wasserbunker, der sich am Wegeingang befindet.

Der Aufstieg auf den Pico de la Zarza ist auch für ungeübte Wanderer möglich. Der Weg steigt langsam aber stetig an, richtig steil wird es aber erst auf dem letzten Wegstück, kurz vor dem Gipfel. Die Vegetation am Wegesrand ist eher spärlich, jedoch ergibt sich der ein oder andere fantastische Ausblick auf strahlend blaue Buchten und schneeweiße Appartementsiedlungen, die wie kleine, erfrischende Farbtupfer wirken.

 

Je weiter man gen Gipfel steigt, desto eher sieht man vereinzelte Büsche und kleine Pflanzen wie Margeritten, die sich zwischen den Felsen zu verstecken scheinen. Auf dem Gipfel des Pico de la Zarza wird man mit einer wunderbaren Aussicht auf das tiefblaue Meer belohnt. Wenn der Himmel nicht Wolken verhangen und trübe ist, kann man sogar einen Blick auf die Nachbarinsel Lanzarote werfen.

 



Den Aufstieg auf den Gipfel kann man entweder alleine in Angriff nehmen oder sich einer geführten Wandergruppe anschließen. Egal, wofür man sich entscheidet, es gibt einige Punkte, die man vor dem Aufstieg beachten sollte. Der Weg ist mitunter sehr steinig und sandig. Vernünftige Wanderschuhe sind im eigenen Interesse unerlässlich. Es gibt auf dem Weg zum Gipfel keine Bäume, die Schatten spenden. Man sollte also unbedingt einen guten Sonnenschutz im Gepäck haben und eventuell auch an eine Kopfbedeckung denken.

 

Die Kopfbedeckung schützt nicht nur vor der intensiven Sonnenstrahlung, sondern auch vor dem Wind, der mitunter recht böig auffrischen kann. Proviant, Getränke und auch Verbandszeug sollte man dringend im Gepäck haben, denn unterwegs gibt es keine Möglichkeit, sich mit diesen Dingen einzudecken. Wer diese Punkte berücksichtigt, der wird den Aufstieg auf den höchsten Berg Fuerteventuras nur in guter Erinnerung behalten.




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